This is my first post from Android.
I've setup a mini-dinstall on http://debian.uxix.de, for my personal backports for Debian Squeeze.
If you want to use it, add this to your sources.list.
deb http://debian.uxix.de/ uxix-squeeze/
At the moment it provides awesome, ikiwiki, turpial and mpd, backported from wheezy and/or sid.
I don't upload them to http://backports.debian.org, because I'm too lazy to support the packages. Maybe one day...
Nun sitzen wir im Flughafen Hurgahda und warten auf unseren Flug nach Frankfurt. Haben einen vollkommenst (Hyperlativ!) überteuerten Cappuccino getrunken, um ein bisschen Wi-Fi zu bekommen und schon mal die Mails abrufen zu können. Die Internetverbindung war so stabil, dass ich sogar fast alle abrufen konnte.
Durch den katastrophalen Kaffee (Instant-Kaffee auf der Warmhalteplatte) im Hotel vollkommen vom Koffein entwöhnt, sind wir nun nach dem Cappuccino ganz hibbelig und das Warten auf den Abflug nervt noch mehr.
Fazit
Insgesamt hatten wir 10 Tauchgänge und sind dabei deutlich routinierter und sicherer geworden. Haben dabei viele unterschiedliche Meeresbewohner sehen dürfen und beschlossen unsere Taucherzertifizierung weiter zu entwickeln, um irgendwann auch ohne Guide runter zu dürfen. Mit Guide ist das alles schön und gut und wir würden ein unbekanntes Riff auch beim ersten Mal nie ohne betauchen, aber die spulen eben ihre Tour ab und man taucht hinterher. Als wir z.B. den Kraken gesehen hatten, hätte ich ihn lieber länger beobachtet, aber der Guide zieht die Gruppe eben weiter.
All-Inclusive müssen wir nicht mehr haben. Feste Termine zu haben, wann man etwas zu Essen bekommt und wann nicht widerstrebt mir im Urlaub. Und Wüste eigentlich auch nicht mehr. Wir haben das jetzt gesehen und gut.
Das nächste Mal wird es uns wohl eher wieder in ein Land mit Dschungel ziehen, oder zumindest ein Land, indem man ausserhalb der Unterkunft nicht verdurstet. Und dann auch wieder 3 Wochen. Alles in allem war es dennoch schön und entspannend, nur eben auch ein bisschen langweilig.
Erster Bootstauchgang
Wir fuhren von der kleinen Tauchbasis bei uns in der Bucht mit einem Pickup in die nächste Stadt Safaga um dort von der Mutterbasis aus mit dem Boot (Alia 3) raus zu fahren. Es war ziemlich kalt und windig und so richtig Lust hatten wir eigentlich gar nicht...
Erster Tauchgang
Der erste Tauchgang war schon ziemlich schön, auch wenn es da unten vor Tauchern nur so wimmelte. Wir haben Seenadeln, einen Kraken, Blaupunktrochen und einen großen Haarstern gesehen. Die Strömung war ein wenig unberechenbar, da wir um 7 Korallensäulen herumgetaucht sind, aber es ist nichts passiert und kaputtgemacht haben wir auch nichts.
Mittagspause
In der Mittagspause hat die Bootscrew für uns gekocht. Endlich echtes, ägyptisches Essen. Es war besser als alles, was wir bisher im 4-Sterne Hotel bekommen hatten, was uns unser Tauchguide Hassan nicht glauben wollte.
Danach legten wir uns aufs Sonnendeck, versuchten uns vor dem Wind zu verstecken und ein wenig zu schlafen.
Zweiter Tauchgang
Abtauchen ohne den Grund zu sehen... 3m Sicht. Teilweise haben wir nicht einmal mehr den Guide gesehen. Die anderen haben eine Riesenmuräne gesehen. Ich nicht. Kein sonderlich toller Tauchgang, aber auch das muss mal sein.
Abends
... haben wir dann noch mit einem Taucherkollegen und einem Pärchen, das wir beim Quadfahren kennen gelernt hatten, Cocktails in der Lobby getrunken und uns verabschiedet. Morgen geht es nach Hause.
Heute sind wir relativ tief getaucht, auf 22,8m, so tief dürfen wir mit unserem Brevet eigentlich gar nicht (mit dem ersten Stern sind 18m das Maximum), aber der Guide war plötzlich so tief. Wohl gefühlt haben wir uns trotzdem. Gesehen haben wir nicht besonders viel, ausser einem sehr schönen, weissen Steinfisch, aber das Tauchen war trotzdem toll.
Für morgen haben wir unsere ersten beiden Bootstauchgänge geplant und freuen uns darauf.
Wir waren heute wieder "nur" tauchen. Alles klappt schon viel besser als beim ersten Tauchgang hier in Ägypten. Die Tarrierung ist gleichmässiger, die Bewegungen im Wasser ruhiger und unser Sauerstoffverbrauch ging runter. Wir sind richtig stolz auf uns.
Gesehen haben wir heute die erste bunte Nacktschnecke, eine Netzmuräne und einen ziemlich großen Kofferfisch. Da zur Zeit relativ wenig Wasser in den Quallen der Bucht ist, habe ich mir auch die Quallen mal genauer angesehen. Leider scheinen diese grazilen Tiere nicht sehr beliebt oder interessant zu sein, in den Bilderbüchern der Tauchbasis zu Artenbestimmung sind nur die wenigsten Quallenarten, die wir gesehen haben vorhanden ("Wirbeltiere sind mir zu mainstream!"): blaue Ohrenquallen, Blumenkohlquallen und der Rest war leider nicht bestimmbar. Das muss ich zuhause unbedingt nachholen. In allen Formen, Größen und Farben war alles voll mit solitären, als auch koloniebildenden Exemplaren.
Wir waren heute auch das erste mal mit (geliehenen) Tauchcomputern unten. Nie wieder ohne! Es ist einfach ein sehr angenehmens Gefühl genau zu wissen, auf welcher Tiefe man ist/war und wie lange man wo seinen Sicherheitsstopp machen muss.
1. Tauchgang
Den ersten Tauchgang machten wir heute morgen am Südriff. Gesehen haben wir einen gebänderten Schlangenaal, einen Blaupunktrochen und als absolutes Highlight eine Schildkröte.
Das Tier schwamm vor uns im Wasser und fraß Quallen. Danach glitt es langsam durchs Wasser nach unten. Man fühlt sich diesem eleganten Reptil sofort verbunden, "wir Luftatmer unter uns". Langsam, energie- und sauerstoffschonend wie wir (es versuchen) bewegt sich das Tier. Es war einfach toll.
2. Tauchgang
Diesmal waren wir am Nordriff die und sahen eine Anemone mit Anemonenfischen und Jungtieren. Wir haben quasi Nemo gefunden.
Und wir hatten das große Glück noch einmal eine Schildkröte zu sehen. Diesmal saß sie einfach auf einem Korallenblock und fraß Weichkorallen.
Auf dem Rückweg haben wir beim Sicherheitsstopp noch eine kleinen Fetzenfisch gesehen.
Jetzt haben wir Hunger.
Anschaffungsliste für den nächsten Tauchurlaub
- Schuhe mit passenden Flossen zum Anschnallen
- Unterwasserdigitalkamera
- Tauchcomputer
Heute waren wir wieder Tauchen, natürlich erst nachmittags, da der Industriealkohol im "Cola Libre" von gestern doch leichte Nachwehen verursachte.
Die Sicht war eher schlecht aber dafür hat das Tauchen an sich schon deutlich besser funktioniert, als beim letzten Mal. Trotz des trüben Wassers haben wir Steinfische, Clownfische und wieder Feuerfische gesehen. Morgen versuchen wir es nochmal morgens schon ins Wasser zu gehen.
Quad-Safari
Heute sind wir mit Quads durch die Wüste gefahren und haben dort verschiedene Sehenswürdigkeiten besucht. Vorher mussten wir die passende Schutzkleidung anlegen, was für allgemeine Heiterkeit sorgte. Der Helm war eine Einheitsgrösse ohne Schnalle, das Band wurde unten einfach verknotet. Dazu bekamen wir noch Knie- und Ellbogenschützer.
Endlich ging es los. Unser Guide fuhr voraus - ohne Helm und Gelenkschützer dafür mit Sandalen. Mit gigantischen 30km/h rasten wir durch den Sand. Wahrscheinlich war unserer Schutzkleidung nicht für höhere Geschwindigkeiten ausgelegt. Schlau, wie ich bin, hatte ich mir das letzte Quad in der Kette ausgesucht und habe mich immer wieder ein paar hundert Meter zurückfallen lassen, um auch mal Gas geben zu können und ein bisschen Schlangenlinien zu fahren.
Schwebende Quelle
Die erste Sehenswürdigkeit war eine kleine Quelle am Berg in der Wüste (voller
Mückenlarven), was für uns verweichlichte Mitteleuropäer eher langweilig
ist...
Geisterstadt
Danach ging es zu einer Geisterstadt, deren Namen ich vergessen habe. Mitten in der Wüste entstand der Ort um die Phosphatvorkommen abbauen zu können. 17 Minen gab es dort. Bis es sich irgendwann nicht mehr lohnte und alle zogen vor 20 Jahren um nach Safaga.
Wieder zurück im "Quad-Camp" saßen wir zusammen mit Shisha und
Schwarztee und unterhielten uns ein bisschen mit den beiden anderen Pärchen,
die mit uns die Tour gemacht hatten.
Crazy Show
Todesmutig und die All-Inclusive-Hölle voll auskostend haben wir uns heute abend mit den beiden Pärchen vom Quadfahren in die Animations-Veranstalltung "Crazy Show" gewagt. Es war wirklich gruselig. Die Animateure schnappten sich 3 Damen aus dem Publikum und veranstalteten eine Miss-Wahl zusammen mit einem als Frau verkleideten Kollegen (Patricia). Die armen Mädels mussten Tanzen, Singen und Bachtanzen. Fremdschämen pur.
Danach sind wir in der Lobby versumpft, bei "Cola-Libre" (Cola, Rum-Aroma und ein bisschen Industrie-Alkohol).
Wir lagen heute hauptsächlich am Strand und waren schnorcheln. Ich bin Nachmittags noch alleine Schnorcheln gegangen und habe mir den rechten Teil der Bucht angeschaut. Da gerade Ebbe war konnte ich nur am vorderen Teil des Riffs entlang paddeln, das Riffdach war gerade mal 10-30cm unter Wasser, da passe ich mit meinem Bauch nicht dazwischen. Die Artenvielfalt dort ist überwältigend. Ganz ohne Taucherausrüstung kann man hier schon Krokodilfische und Feuerfische sehen.
Dann habe ich beim Auswaschen meiner Taucherbrille den Schnorchel verloren... Als ich es bemerkte, war er schon zu tief gesunken. Großartig... Also habe ich mich (schon ziemlich sauer) im tieferen Gewässer auf den Rückweg gemacht. Da das auf dem Rücken schwimmend leichter geht, die Korallen aber auch dort wachsen, wo ich sie nicht vermutet hatte, habe ich mir zu allem Überfluss auch noch den Rücken blutig gekratzt... Noch großartiger! Ich habe nicht nur Kunststoff-Müll im Riff zurückgelassen, sondern auch noch möglicherweise Korallen und meinen Rücken beschädigt. Ich bin jetzt nicht mehr nur sauer, sondern stinksauer. Vielleicht findet den Schnorchel wenigstens irgendein Taucher und freut sich darüber.
Naja, morgen geht es auf Quad-Wüstentour. Übermorgen versuchen wir es nochmal mit der Tauchbasis.